Zu Risiken und Nebenwirkungen …

18. Februar 2010

Entzugserscheinungen bei der Rauchentwöhnung.

Verfahren Sie hier wie bei einem Medikamenten-Beipackzettel – manchmal ist es besser, wenn man die Nebenwirkungen vorher nicht kennt. Die Wahrscheinlichkeit welche zu bekommen, ist so deutlich geringer. Sollten Nebenwirkungen auftreten, empfiehlt es sich aber natürlich doch nachzulesen.

Ein bisschen so ähnlich ist es auch mit den körperlichen Entzugserscheinungen beim Rauchen! Ich gehe darauf in der Rauchentwöhnungssitzung nur oberflächlich ein, um die Symptome nicht dadurch zu suggerieren, also erst hervorzurufen. In der Regel verläuft alles körperlich recht harmlos und je suggestibler Sie sind, desto weniger körperliche Entzugserscheinungen werden Sie nach der Hypnose während der Entwöhnungsphase haben, egal wie lange und viel Sie geraucht haben.

Sollten Sie länger als 3 Tage nach der letzten Zigarette (Pfeife, Zigarillo, Zigarre, etc.) noch körperliche Symptome haben, wirklich nur und erst dann, rate ich Ihnen folgende Erklärungen zu lesen:

 

Druck auf der Brust oder der Lunge:

Ist ein Zeichen für die Reinigung der Lunge 😉 Bei starken Rauchern sehr häufig!

Die Flimmerhärchen der Lunge haben während der Rauchzeit aufgegeben, immerzu gegen das Gift anzukämpfen, so lange dauernd wieder neuer Dreck nach kommt. Das kennt der starke Raucher schon vom morgendlichen Raucherhusten. Dieser hat weniger mit dem Liegen zu tun, wie die meisten glauben, als damit, dass einige Stunden nun schon kein neues Gift nach kam und die Lunge hofft „endlich ist die Giftphase vorbei, jetzt mach ich mal sauber!“

Atmen Sie langsam und bewusst, wenn Sie den Druck spüren! Bewusst „frische sauerstoffreiche (giftfreie) Luft“ tief ein – ganz kurz halten und ganz genüsslich ausatmen, ggf. einige Male wiederholen. Je nachdem wie lange die Reinigungsphase dauert, geht dies bald vorüber. Freuen Sie sich über dieses „PROblem“ – es zeigt: der Körper macht sauber, befreit Sie von Giften und Ablagerungen und arbeitet mit!

(Sollten Sie Probleme beim Atmen haben, nicht ausreichend Luft kriegen, gehen Sie natürlich sofort zum Arzt!!! Es ist unwahrscheinlich, dass dies vom nicht mehr rauchen kommt, vielleicht haben Sie zufällig gerade jetzt ein (vielleicht allergisches) Asthma entwickelt?!)

 

Schlechte Haut:

Auch die ist ein positives Selbstreinigungszeichen, denn auch über die Haut werden Giftstoffe ausgeschieden, was zunächst zu mehr Unreinheiten, Pickel oder grossen Poren führen kann. Nach Beendigung der Reinigungsphase wird Ihre Haut schöner sein als zuvor! Rauchen ist besonders schlecht für die Haut, macht früher Falten, grosse Poren und aus vielerlei Gründen optisch schneller alt!

 

Leider gibt es zudem noch weitere und schlimmere Entzugssymptome, die auch länger dauern können, als der eigentliche „körperliche Entzug“ an sich, welcher nach maximal drei Tagen vollzogen ist (Ruf der Nervenzelle „Hallo?! Feind bist Du noch da? Kommt da jetzt noch ein Angriff!?“).

Jeder Mensch und Körper ist anders, reagiert anders! Bei sehr starken und langjährigen Rauchern sind die Stoffwechselvorgänge durch das Rauchen zum Teil sehr stark aus dem Gleichgewicht geraten.

Stellen Sie es sich folgendermaßen vor: Ihr Körper hat trotz des Giftes weiterhin alles für Sie gegeben und hier und da ausgleichend gegen wirken müssen, damit eben trotzdem alles normal und gut weiter läuft. Die körpereigene Produktion von Botenstoffen und Neuromodulatoren, wie z.B. Serotonin und Dopamin, wurde auf die Rauch-, bzw. für Ihren Körper Krisensituation, optimal angepasst. (Ist unser Körper nicht genial und brav?!)

Durch den Wegfall der Gifte, kommt dann manchmal erneut wieder alles kurzzeitig aus dem Gleichgewicht und es kann zu den gleichen Symptomen kommen, die man auch anfangs bei Giftkontakt (Rauchbeginn) haben kann. Hierunter fallen: Stimmungsschwankungen, Gereiztheit, Konzentrations- und Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Schwindel, Schwitzen, Zittern, innere Unruhe, Sehstörungen und Verstopfung. Es kann dabei zu nur einem oder leider auch zu allen Symptomen gleichzeitig kommen.

Die erneute Umstrukturierung der Körper- und Stoffwechselvorgänge dauert zwischen drei Tagen und maximal drei bis vier Wochen. Danach ist alles wieder so wie es sein soll!

Nach erfolgreicher Hypnose sind Sie Nichtraucher! Geben Sie Ihrem Körper nun auch die Zeit, wieder einer zu werden und seien Sie sehr stolz auf sich und Ihren Körper! Was Sie beide alles zusammen schaffen! TOLL!

Meine Hypnose-CD kann Ihnen durch diese, unter Umständen, schwierige Zeit helfen! Gönnen Sie sich hier insgesamt einfach auch viel Entspannung und Ruhe. Gehen Sie es in dieser Zeit einfach etwas ruhiger an, vielleicht gehen Sie zur Massage, zum Wandern, Wellness oder in die Sauna? Sich einfach etwas gönnen, was Freude macht und entspannt. Zur Belohnung haben Sie sich das auf jeden Fall verdient und finanziell leisten können Sie es sich nun auch!!!

Da hilft nur abwarten, positiv bleiben und weiter durchhalten! Es ist in jedem Fall absehbar, selbst wenn Sie arges Pech haben sollten und es bei Ihnen ganze drei bis vier Wochen so bleiben sollte, auch die gehen vorüber!!!

 

Gewichtszunahme

Rauchen verbraucht, durch die Schadstoffbelastung im Körper ein paar Kalorien.

Durch den Wegfall der Giftabwehr verbraucht Ihr Körper während der Übergangszeit zunächst etwas weniger Energie. Gleichzeitig kann die Nahrung wieder besser verwertet werden, da sich der, bei den meisten Rauchern, chronisch gereizte Verdauungstrakt regeneriert.

Ein Teil der Neu-Nichtraucher nimmt deshalb in der Anfangszeit etwas zu. Studien weisen aber darauf hin, dass sich die maximale Gewichtszunahme durchschnittlich nach ca. sechs Monaten zeigt und das Gewicht nach etwa einem Jahr auch von selbst wieder auf das ursprüngliche Niveau sinkt.

Die Hypnose hilft auch hier! Suggestiv, indem Sie dazu beiträgt, Stoffwechselvorgänge schneller auszugleichen. Ausserdem hilft die Entspannung an sich, Gewicht und Körperbiologie schneller wieder zu harmonisieren. Nutzen Sie die Selbsthypnose-CD!

Auch neigen Menschen, die im Einklang mit Ihrem Unterbewusstsein wieder Nichtraucher werden, deutlich seltener zu Rauchersatzhandlungen wie Essen oder Naschen. In der Rauchentwöhnung werden dem Unterbewusstsein dafür andere Alternativen, wie Wasser trinken oder Sport machen angeboten, die es in der Regel gerne annimmt, die dann aber natürlich auch angewendet werden müssen. Siehe diesen Beitrag.

 

Halten Sie durch! Sie schaffen das! Denn Sie tun es für sich! Für Ihre Gesundheit, ein längeres Leben und die Steigerung Ihrer Lebensqualität!

Denken Sie an den Juckreiz, der erst durch Kratzen verursacht wird! Deshalb macht es keinen Sinn sich jetzt wieder zu kratzen! Man muss eben eine zeitlang den Juckreiz aushalten und das können Sie!

Ich freue mich mit Ihnen darüber, dass Sie sich davon befreit haben täglich mehrfach aus einem Röhrchen Gift zu saugen, ohne das Ihnen das auch nur den kleinsten Effektiven Nutzen bringt!

 

Ich bin jederzeit für Sie da! Kontaktieren Sie mich einfach bei Problemen per Email oder telefonisch!

 

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Eine Reaktion zu “Zu Risiken und Nebenwirkungen …”

  1. B.Kocham 13. Oktober 2016 um 18:14 Uhr

    Vielen lieben Dank für die offenen ehrlichen Worte zu den negativen Nebenwirkungen des Nicht-Mehr-Rauchens!

    Nach langer Recherche bin ich auf Ihre Seite gestoßen. Natürlich ist es schön (auf all den anderen Seiten) zu erfahren welche Vorteile das rauchfrei sein mit sich bringt. Dennoch habe ich einige Nebenwirkungen (unreine Haut, Stimmungsschwankungen..) und es tut sehr gut hier zu lesen, dass es normal ist, dass es vorbei geht und wann.
    Vielen Dank!!!

    B. Koch

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