Was Sie tun können für beste Hypnose-Erfolge

13. Januar 2012

Ich werde häufig von meinen Klienten gefragt wie sie die erfolgreiche Umsetzung der Suggestion unterstützen können. Es gibt vier Punkte die Sie tatsächlich aktiv erfolgsunterstützend tun können!

1. Seien Sie sich sicher Ihr Problem wirklich und aus einem tiefen, inneren Wunsch heraus aufgeben oder lösen zu wollen!

Die Hypnose kann Ihnen nicht helfen, wenn Sie diesen wichtigsten Punkt nicht erfüllen! Ihr eigener Wunsch, Wille und auch Ihre Mitarbeit sind zwingend notwendig für den Erfolg der Hypnose. Hypnose kann und soll nicht Ihren Willen brechen! Sie müssen deshalb motiviert sein 1. in Hypnose zu gehen (sowohl in der Praxis, als auch später zuhause mit der CD), Sie sollten sich auf jede Hypnose und die Suggestionen freuen – beidem offen, bereit und „willig“ gegenüberstehen und 2. ganz für sich selbst (nicht für Ihren Partner, Ihre Kinder, etc.) das Problem endgültig loswerden wollen.

Viele glauben, dass die Hypnose Ihren eigenen Wunsch und Ihre eigenen Anstrengungen nicht nur unterstützen, sondern ersetzen kann. Das ist aber leider (oder zum Glück) ein Aberglaube. Sie müssen im Allgemeinen auch mit Hilfe der hypnotischen Suggestion noch selbst aktiv werden! Ihre Mitarbeit und Ihr Wunsch das Problem zu lösen sind für den Erfolg der Hypnose wichtig und unumgänglich. Ein Beispiel: „Meine Frau schickt mich, damit Sie mir das Rauchen weghypnotisieren.“ – „Wollen Sie das Rauchen denn selbst auch aufhören?“ –  „Naja, wenn ich nach der Hypnose als Nichtraucher aufwache ist es mir schon recht, aber eigentlich rauche ich ganz gern.“ Ein recht häufig vorkommendes Beispiel, das in 98% der Fälle nicht funktioniert. Manchmal ist der Wunsch das Problem zu beheben auch nur unterbewusst nicht vorhanden, z.B. Gewicht zu reduzieren, weil der Panzer (das Übergewicht) zwar vom Bewusstsein nicht geliebt, aber unbewusst doch dringend gebraucht und/oder eben doch gewollt wird. Seien Sie sich im klaren, was SIE wirklich wollen und sich tatsächlich wünschen! Ist der Wunsch, z.B. Gewicht zu verlieren, wirklich tief und sicher – können durch Hypnose in der Regel unterbewusste Ursachen auch gelöst werden.

2. Setzen Sie sich nicht zu sehr selbst unter Druck und haben Sie keine Angst.

Für viele ist die Hypnose der letzte Versuch, weil schon diverse andere Versuche erfolglos geblieben sind. Entsprechend verkrampft gehen solche Personen oft in die Hypnosebehandlung. Um in Trance zu gehen ist es wichtig loszulassen und sich fallen zu lassen, das fällt unter Angst oder Druck schwer und ist eigentlich unmöglich. Versuchen Sie deshalb locker und positiv in die Hypnosesitzungen zu gehen, lassen Sie die Dinge einfach auf sich zukommen, ohne sich selbst ganz verkrampft unter Druck zu setzen „es muss klappen!!!!“ – „Was wenn es nicht funktioniert/hilft?!“
Besprechen und beseitigen Sie vorab ggf. auch alle Ihre Ängste gemeinsam mit dem Hypnotiseur.

3. Seien Sie optimistisch und haben Sie eine positive Erwartungshaltung gegenüber der Hypnose.

Ihre Erwartungshaltung spielt eine unsagbar grosse Rolle! Gehen Sie davon aus einfach und tief hypnotisierbar zu sein und seien Sie sich sicher, dass die Suggestionen bei Ihnen optimal funktionieren werden – mit dieser Erwartungshaltung programmieren Sie Ihr Unterbewusstsein vorbereitend perfekt!
Auch hier: Lassen Sie los! Selbstzweifel, verkrampfte Hoffnung „hoffentlich klappt das auch bei mir“ sind für das Unterbewusstsein Signale, dass es nicht klappen könnte und wenn Sie davon ausgehen, dass es nicht funktioniert – brauchen Sie es eigentlich gar nicht erst mit Hypnose zu versuchen! SIE haben die grösste Macht über Ihr Unterbewusstsein. Ihr Unterbewusstsein befolgt alle IHRE Befehle – leider ohne diese kritisch zu bewerten. Denken Sie „Ich bin und bleibe eh dick… ich war schon immer dick, das wird sich ja doch nie ändern. Ich versuche es jetzt mal mit Hypnose – ich hoffe ja, dass ich mich irre, aber glaube es eigentlich nicht“ kommt folgender Auftrag in Ihrem Unterbewusstsein an: „Ich bin dick – ich möchte dick bleiben – die Hypnose wird nicht funktionieren und auf keinen Fall helfen!“ Das Unterbewusstsein weiss jetzt, dass die Suggestionen die gegen das Übergewicht kommen werden, völlig abprallen sollen!
Durch Ihr Vertrauen, Ihr Einverständnis und eine positive Erwartungshaltung geben Sie Ihrem Unterbewusstsein für die Hypnose den Befehl: „Ich möchte in Hypnose gehen und dass die Suggestionen befolgt und umgesetzt werden! Ich wünsche eine Veränderung!“

Nehmen Sie deshalb auch schon die kleinsten positiven Veränderungen bewusst wahr. Setzen Sie sozusagen eine rosarote Brille auf und freuen sich größtmöglich über jeden noch so kleinen Erfolg, damit signalisieren Sie Ihrem Unterbewusstsein „JA! Juhu! Genau so weiter! DAS ist die richtige Richtung!“ Ihr Unbewusstes will diese Freude maximieren und wird diesen Erfolg deshalb noch schneller und weiter ausbauen. Jeder von uns kennt diesen Effekt, die meisten jedoch als berühmten Teufelskreislauf – dieser lässt sich auch umdrehen zu einem Positiv-Kreislauf oder positiven Schneeballeffekt! 😉

4. Haben Sie keine falsche Vorstellung von Hypnose und deren Möglichkeiten.

In den meisten Köpfen ist leider immer noch eine falsche Vorstellung der Hypnose und der Hypnosemöglichkeiten. Egal wie ausführlich der Hypnotiseur diese Mythen aufzuklären versucht, viele glauben trotzdem immer noch, dass eine hypnotisierte Person bewusst- und/oder willenlos und komplett fremdgesteuert ist. Da die Hypnose sich dann aber vielleicht völlig anders als erwartet anfühlt „Ich habe aber alles mitbekommen?!“ kommt hinterher der Zweifel überhaupt hypnotisiert gewesen zu sein und mit diesem Zweifel selbstverständlich auch der Zweifel an der Wirkung der Suggestion … und wieder haben wir die falsche Erwartungshaltung! Die Suggestionen sitzen, aber direkt nach der Hypnose kommen die Zweifel im Unterbewusstsein an: „DAS kann nicht reichen, das kann niemals so einfach funktionieren!“ oder auch nur „na und das soll funktionieren!?“ Übersetzung: Auftrag an das Unterbewusstsein „Suggestionen löschen und vergessen – können und sollen gar nicht funktionieren!“

Das schlimmste was Sie aber tun können ist, sich vor oder direkt nach der Hypnose zu wünschen „Hoffentlich funktioniert es (heute noch) nicht,“ beispielsweise „weil, ich heute Abend auf der Feier ja noch ein letztes Mal rauchen oder richtig futtern möchte!“

Gerne antworte ich hier auf Ihre Fragen und Kommentare, oder Sie vereinbaren einen unverbindlichen, persönlichen Beratungstermin in meiner Hypnosepraxis in Altdorf Mittelfranken. Als Hypnotiseurin liege ich in guter Erreichbarkeit (max. 30 Minuten Fahrtzeit) für Klienten aus den Gebieten in und um Feucht, Nürnberg, Neumarkt, Lauf a.d.Peg, Fürth und Erlangen.

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Eine Reaktion zu “Was Sie tun können für beste Hypnose-Erfolge”

  1. Mikeam 30. Januar 2015 um 11:05 Uhr

    Eine schöne und detailierte Darstellung über Hypnose!
    Es ist eben keine Zauberei, sondern ein nachvollziehbares Handwerk.

    Ihre Seite ist wirklich schön gestaltet!

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