Sind Reinkarnationserinnerungen ein Beweis für Wiedergeburt?

31. März 2010

Ganz klare Antwort: Nein!

Diejenigen die an Wiedergeburt glauben (wollen), sehen Reinkarnationserinnerungen oft als unstreitbaren Beweis für die Reinkarnation der Seele. Es gibt diverse Aufzeichnungen in denen Reinkarnationserinnerungen nachvollzogen und überprüft wurden. Teilweise sogar mit Erfolg. Diejenigen die nicht an Wiedergeburt glauben (wollen), können jedoch immer auch überzeugende Gegenargumente für die Beweisführung solcher Experimente liefern.

Generell haben in Hypnose erinnerte Geschehnisse keine Beweiskraft, da hier immer sogenannte False-Memories oder Konfabulationen (grob übersetzt: Fehlerinnerungen) möglich und nicht von tatsächlichen Erinnerungen unterscheidbar sind.

Für den Erfolg einer Reinkarnations-Hypnose spielt es keine Rolle ob die Erinnerungen richtige Erinnerungen einer Seele, Erinnerung aus einem möglichen kollektiven Bewusstsein darstellen, so genannte False Memories sind oder rein der Phantasie des Probanden entspringen. Es ist erstaunlicherweise noch nicht einmal ausschlaggebend ob der Klient selbst an Wiedergeburt glaubt. So stellt sich für mich als Hypnotiseur auch gar nicht die spirituelle Frage nach dem Ursprung und der Beweiskraft dieser Erinnerungen, sondern lediglich nach der Wirkung beim Klienten und die ist häufig ganz und gar erstaunlich! Chronische Schulterschmerzen ohne medizinisch erkennbare Ursache, die zufällig nie wieder auftreten, nachdem in der Reinkarnationshypnose die Todesursache “Speer durch die Schulter” erinnert und verarbeitet wurde. Oder lösen tiefer Blockaden nachdem ein Ursprung dieser Blockaden in einem anderen Leben gefunden wurde…

Wenn wir bei dem Beispiel bleiben wollen, das ich an anderer Stelle angeführt habe: Die attraktive Frau die in Kriegszeiten mehrfach brutal vergewaltigt und misshandelt wurde, wählt in einem späteren Leben unbewusst einen abstossenden Körper um nicht das gleiche Leid noch einmal zu erfahren. Wenn diese Erkenntnis dazu führt, dass ein langer Leidensweg mit Fress-Sucht und Selbsthass beendet werden kann, welche Rolle spielt für mich, für andere und für den Betroffenen dann, ob diese Erinnerungen tatsächlich in einem anderen Leben tief im Unterbewusstsein geprägt wurden, oder ob sich, beispielsweise in früher Kindheit, über eine Erzählung, einen Film oder auch über einen ganz anderen Weg, sich die Botschaft “Wenn Du schön und reizvoll auf Männer wirkst, wird Dir Gewalt angetan werden” im Unterbewusstsein verankert hat?  Oder ob tief verdrängte tatsächliche Traumatas aus diesem Leben auf ein früheres Leben gespiegelt werden, um die Verdrängung nicht zu gefährden, bzw. eine weniger emotionale Lösung zu ermöglichen? Richtig! Es spielt keine Rolle! Das Unterbewusstsein wird seine Gründe hierfür sicherlich haben und in der Regel tut man gut daran, bei psychisch gesunden Menschen immer mit dem Unterbewusstsein zu arbeiten und nicht dagegen.

Ich bin mir natürlich bewusst, dass Reinkarnationshypnose die Gemüter erhitzen kann, wenn eine spirituelle Aussage oder Glaubensrichtung damit impliziert wird. In meinen Augen ist dies jedoch absolut nicht der Fall! Ich bewerte weder die Glaubensrichtung, noch die spirituelle Aussage meiner Klienten vor, während oder nach der Hypnose. Im Vordergrund steht für mich, hier und immer: dem Klienten bei der Lösung seiner Probleme oder Linderung seines Leidens mit allen mir und ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu helfen! Wichtig ist dabei auch die Aufklärung und das Wissen, dass es sich bei allen in Hypnose zurückgeführten Erinnerungen (egal ob in der Altersregression in diesem aktuellen Leben oder in der Reinkarnationshypnose) nicht zwangsläufig um ein tatsächlich stattgefundenes Erlebnis handeln muss!

Gerne antworte ich hier auf Ihre Fragen und Kommentare, oder Sie vereinbaren einen unverbindlichen, persönlichen Beratungstermin in meiner Hypnose-Praxis in Altdorf Mittelfranken. Als Hypnotiseurin liege ich in guter Erreichbarkeit (max. 30 Minuten Fahrtzeit) für Klienten aus den Gebieten in und um Feucht, Nürnberg, Neumarkt, Lauf a.d.Peg, Fürth und Erlangen.

!!! WICHTIGER RECHTSHINWEIS: !!!
Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass meine Tätigkeit nicht die eines Arztes oder Psychologen ersetzt! Meine Tätigkeit als Hypnotiseurin grenzt sich grundlegend von der Tätigkeit des Arztes, Psychotherapeuten oder des Heilpraktikers ab, indem keine Diagnosen gestellt oder Medikamente verabreicht werden. Es werden von mir keine Leiden mit medizinischer, bzw. psychologischer Erfordernis oder Hintergrund behandelt. Sollten Sie sich zur Zeit wegen irgendeines Leidens in medizinischer bzw. (psycho-)therapeutischer Behandlung befinden, so unterbrechen Sie diese auf keinen Fall!

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Was Sie tun können für beste Hypnose-Erfolge

13. März 2010

Ich werde häufig von meinen Klienten gefragt wie sie die erfolgreiche Umsetzung der Suggestion unterstützen können. Es gibt vier Punkte die Sie tatsächlich aktiv erfolgsunterstützend tun können!

1. Seien Sie sich sicher Ihr Problem wirklich und aus einem tiefen, inneren Wunsch heraus aufgeben oder lösen zu wollen!

Die Hypnose kann Ihnen nicht helfen, wenn Sie diesen wichtigsten Punkt nicht erfüllen! Ihr eigener Wunsch, Wille und auch Ihre Mitarbeit sind zwingend notwendig für den Erfolg der Hypnose. Hypnose kann und soll nicht Ihren Willen brechen! Sie müssen deshalb motiviert sein 1. in Hypnose zu gehen (sowohl in der Praxis, als auch später zuhause mit der CD), Sie sollten sich auf jede Hypnose und die Suggestionen freuen – beidem offen, bereit und “willig” gegenüberstehen und 2. ganz für sich selbst (nicht für Ihren Partner, Ihre Kinder, etc.) das Problem endgültig loswerden wollen.

Viele glauben, dass die Hypnose Ihren eigenen Wunsch und Ihre eigenen Anstrengungen nicht nur unterstützen, sondern ersetzen kann. Das ist aber leider (oder zum Glück) ein Aberglaube. Sie müssen im Allgemeinen auch mit Hilfe der hypnotischen Suggestion noch selbst aktiv werden! Ihre Mitarbeit und Ihr Wunsch das Problem zu lösen sind für den Erfolg der Hypnose wichtig und unumgänglich. Ein Beispiel: “Meine Frau schickt mich, damit Sie mir das Rauchen weghypnotisieren.” - ”Wollen Sie das Rauchen denn selbst auch aufhören?” -  “Naja, wenn ich nach der Hypnose als Nichtraucher aufwache ist es mir schon recht, aber eigentlich rauche ich ganz gern.” Ein recht häufig vorkommendes Beispiel, das in 98% der Fälle nicht funktioniert. Manchmal ist der Wunsch das Problem zu beheben auch nur unterbewusst nicht vorhanden, z.B. Gewicht zu reduzieren, weil der Panzer (das Übergewicht) zwar vom Bewusstsein nicht geliebt, aber unbewusst doch dringend gebraucht und/oder eben doch gewollt wird. Seien Sie sich im klaren, was SIE wirklich wollen und sich tatsächlich wünschen! Ist der Wunsch, z.B. Gewicht zu verlieren, wirklich tief und sicher – können durch Hypnose in der Regel unterbewusste Ursachen auch gelöst werden.

2. Setzten Sie sich nicht zu sehr selbst unter Druck und haben Sie keine Angst.

Für viele ist die Hypnose der letzte Versuch, weil schon diverse andere Versuche erfolglos geblieben sind. Entsprechend verkrampft gehen solche Personen oft in die Hypnosebehandlung. Um in Trance zu gehen ist es wichtig loszulassen und sich fallen zu lassen, das fällt unter Angst oder Druck schwer und ist eigentlich unmöglich. Versuchen Sie deshalb locker und positiv in die Hypnosesitzungen zu gehen, lassen Sie die Dinge einfach auf sich zukommen, ohne sich selbst ganz verkrampft unter Druck zu setzen “es muss klappen!!!!” – “Was wenn es nicht funktioniert/hilft?!”
Besprechen und beseitigen Sie vorab ggf. auch alle Ihre Ängste gemeinsam mit dem Hypnotiseur.

3. Seien Sie optimistisch und haben Sie eine positive Erwartungshaltung gegenüber der Hypnose.

Ihre Erwartungshaltung spielt eine unsagbar grosse Rolle! Gehen Sie davon aus einfach und tief hypnotisierbar zu sein und seien Sie sich sicher, dass die Suggestionen bei Ihnen optimal funktionieren werden – mit dieser Erwartungshaltung programmieren Sie Ihr Unterbewusstsein vorbereitend perfekt!
Auch hier: Lassen Sie los! Selbstzweifel, verkrampfte Hoffnung “hoffentlich klappt das auch bei mir” sind für das Unterbewusstsein Signale, dass es nicht klappen könnte und wenn Sie davon ausgehen, dass es nicht funktioniert – brauchen Sie es eigentlich gar nicht erst mit Hypnose zu versuchen! SIE haben die grösste Macht über Ihr Unterbewusstsein. Ihr Unterbewusstsein befolgt alle IHRE Befehle – leider ohne diese kritisch zu bewerten. Denken Sie “Ich bin und bleibe eh dick… ich war schon immer dick, das wird sich ja doch nie ändern. Ich versuche es jetzt mal mit Hypnose – ich hoffe ja, dass ich mich irre, aber glaube es eigentlich nicht” kommt folgender Auftrag in Ihrem Unterbewusstsein an: “Ich bin dick – ich möchte dick bleiben – die Hypnose wird nicht funktionieren und auf keinen Fall helfen!” Das Unterbewusstsein weiss jetzt, dass die Suggestionen die gegen das Übergewicht kommen werden, völlig abprallen sollen!
Durch Ihr Vertrauen, Ihr Einverständnis und eine positive Erwartungshaltung geben Sie Ihrem Unterbewusstsein für die Hypnose den Befehl: “Ich möchte in Hypnose gehen und das die Suggestionen befolgt und umgesetzt werden! Ich wünsche eine Veränderung!”

Nehmen Sie deshalb auch schon die kleinsten positiven Veränderungen bewusst wahr. Setzen Sie sozusagen eine rosarote Brille auf und freuen sich größtmöglich über jeden noch so kleinen Erfolg, damit signalisieren Sie Ihrem Unterbewusstsein “JA! Juhu! Genau so weiter! DAS ist die richtige Richtung!” Ihr Unbewusstes will diese Freude maximieren und wird diesen Erfolg deshalb noch schneller und weiter ausbauen. Jeder von uns kennt diesen Effekt, die meisten jedoch als berühmten Teufelskreislauf – dieser lässt sich auch umdrehen zu einem Positiv-Kreislauf oder positiven Schneeballeffekt! ;-)

4. Haben Sie keine falsche Vorstellung von Hypnose und deren Möglichkeiten.

In den meisten Köpfen ist leider immer noch eine falsche Vorstellung der Hypnose und der Hypnosemöglichkeiten. Egal wie ausführlich der Hypnotiseur diese Mythen aufzuklären versucht, viele glauben trotzdem immer noch, dass eine hypnotisierte Person bewusst- und/oder willenlos und komplett fremdgesteuert ist. Da die Hypnose sich dann aber vielleicht völlig anders als erwartet anfühlt “Ich habe aber alles mitbekommen?!” kommt hinterher der Zweifel überhaupt hypnotisiert gewesen zu sein und mit diesem Zweifel selbstverständlich auch der Zweifel an der Wirkung der Suggestion … und wieder haben wir die falsche Erwartungshaltung! Die Suggestionen sitzen, aber direkt nach der Hypnose kommen die Zweifel im Unterbewusstsein an: “DAS kann nicht reichen, das kann niemals so einfach funktionieren!” oder auch nur “na und das soll funktionieren!?” Übersetzung: Auftrag an das Unterbewusstsein “Suggestionen löschen und vergessen – können und sollen gar nicht funktionieren!”

Das schlimmste was Sie aber tun können ist, sich vor oder direkt nach der Hypnose zu wünschen “Hoffentlich funktioniert es (heute noch) nicht,” beispielsweise “weil, ich heute Abend auf der Feier ja noch ein letztes Mal rauchen oder richtig futtern möchte!”

Gerne antworte ich hier auf Ihre Fragen und Kommentare, oder Sie vereinbaren einen unverbindlichen, persönlichen Beratungstermin in meiner Hypnosepraxis in Altdorf Mittelfranken. Als Hypnotiseurin liege ich in guter Erreichbarkeit (max. 30 Minuten Fahrtzeit) für Klienten aus den Gebieten in und um Feucht, Nürnberg, Neumarkt, Lauf a.d.Peg, Fürth und Erlangen.

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Rapportklau – Das Gegenteil der Suggestion tritt ein

4. März 2010

Wenn die hypnotische Suggestion zu einer Verschlimmerung des Problems führt, liegt es meist daran, dass während der Setzung in Hypnose der Klient die Suggestion ablehnt und sich selbst mit dem Gegenteil prägt.

Beispiel: Während der Trance sagt der Hypnotiseur: “Ab sofort wird sich Dein Appetit auf Schokolade deutlich verringern” oder gar “Ab sofort hast Du keinen Appetit auf Schokolade mehr”.

Ist die Suggestion entweder nicht korrekt abgesprochen, oder der Klient hat zwar das Problem erkannt, aber noch nicht den wirklichen Wunsch und Willen seine Schokoladensucht aufzugeben und denkt deshalb “Ha! Von wegen – von meinem einzigen Glück im Leben werde ich mich doch nicht trennen! Mmmh lecker Schokolade!” kann dies sogar zur Verschlimmerung des Problems führen.

Da sich der Klient in einem stark suggestiblen Zustand befindet speichert sich sein eigenes Denken, statt der Suggestion des Hypnotiseurs im Unterbewusstsein ab. Dieser Vorgang wird als Rapportklau bezeichnet und kann besonders leicht bei Süchten, bzw. strikten Verboten, mangelndem Willen des Klienten das Probem wirklich zu beheben und meist bei einer zu geringen Hypnosetiefe auftreten.

Das gleiche gilt für einen schlecht gewählten Zeitpunkt für die Hypnose. Sie haben beispielsweise an einem Freitag, vor einer Feier auf die Sie sich das ganze Jahr freuen den Hypnosetermin. Eigentlich sind Sie willens, beispielsweise das Rauchen aufzugeben oder endlich Ihr Übergewicht zu verlieren, aber es gibt so Situationen wo Sie immer schon ganz besonders gerne geraucht haben oder in denen Sie sich auch mal Essensausnahmen gönnen möchten. Genau so eine Situation ist am Freitag oder am Samstag direkt nach der Hypnosesitzung. Sie gehen deshalb mit dem Wunsch und der Hoffnung zum Termin, das die Hypnose (zumindest heute) noch nicht funktionieren soll und programmieren damit schon vorher das Unterbewusstsein auf abblocken und lösen im schlimmsten Fall damit sogar eine Verstärkung oder Verschlimmerung Ihres Problems aus oder sperren sich damit auch für die Zukunft für den Erfolg der Sitzungen. Lesen Sie hierzu mehr im diesem Beitrag.

Auch möglich ist der Eingriff von unbewussten “Fremdhypnotiseuren”! Wenn Ihnen Ihr Partner, Ihre Eltern oder der Chef regelmässig Gegensuggestionen geben, z.B. “Ach Quatsch! Du schaffst es ja doch nie wirklich das Rauchen aufzuhören/schlank zu werden”, dann sollten Sie solche Menschen bzw. wenigstens deren Suggestionen meiden, ganz besonders in einem Zeitraum von etwa einer Stunde nach Hypnose (auch nach Anhören der Hypnose-CD), weil sich in diesem Zeitraum Ihr Unterbewusstsein in einem noch erhöht suggestiblen Zustand befindet. Sprechen Sie solche Personen ruhig direkt an, wenn Sie entschlossen sind etwas zu ändern und fordern Sie sie ernsthaft auf, solche negativen Aussagen in Zukunft in Ihrer Gegenwart strikt zu unterlassen (und sich um die eigenen Unzulänglichkeiten zu kümmern) oder legen Sie die Hypnose-Sitzungen in Zeiträume die ausreichend zeitlichen Abstand zu solchen Personen bieten!

Gerne antworte ich hier auf Ihre Fragen und Kommentare, oder Sie vereinbaren einen unverbindlichen, persönlichen Beratungstermin in meiner Hypnose-Praxis in Altdorf Mittelfranken. Als Hypnotiseurin liege ich in guter Erreichbarkeit (max. 30 Minuten Fahrtzeit) für Klienten aus den Gebieten in und um Feucht, Nürnberg, Neumarkt, Lauf a.d.Peg, Fürth und Erlangen.

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Wirkungslose Hypnose bei unbewusster Ursache

4. März 2010

Wenn Hypnose nicht funktioniert, kann es unter anderem daran liegen, dass eine unterbewusste Ursache für das Problem vorliegt die in der Suggestion keine Berücksichtigung gefunden hat.

Beispielsweise hatte eine Klientin sehr positiv auf die Suggestionen gegen Ihre Angst vor dem Zahnarzt reagiert und konnte dieses Problem mittels Hypnose schnell hinter sich lassen. Bei einer späteren Gewichtsreduktion allerdings schienen die Suggestionen völlig ins Leere zu laufen. Sie verlor einfach kein Gewicht. Offensichtlich lag es weder an fehlender Suggestibilität, noch an missglückter Hypnose oder mangelnder Hypnosetiefe. Diese Ursachen konnten aufgrund der vorangegangenen sehr erfolgreichen Sitzungen ausgeschlossen werden. In der Rückführungshypnose, erinnerte sich die Klientin dann an zwei Aussagen Ihres geliebten und früh verstorbenen Vaters. Der zum einen die überschüssigen Pfunde der Mutter immer als erotisch und schön lobte und zum anderen seiner Tochter liebevoll schon früh prophezeite, dass Sie sich glücklich schätzen könne wenn sie die herrlich weibliche Figur der Mutter erben würde, was sehr wahrscheinlich sei – da sie auch sonst Ihrer Mutter stark ähnelte.

Im Unterbewusstsein der Klientin setzte sich also der WUNSCH nach körperlicher Fülle fest, um dem Vater zu gefallen, durch dessen Tod wurde dieser Wunsch nicht gelöscht, sondern sogar noch verstärkt. Auch verstärkend auf die Gewichtsproblematik wirkte sich der tiefsitzende Anker “Du wirst aussehen wie Deine Mutter” aus. Da die Mutter immer noch korpulent war, lebte sie dem Unterbewusstsein der Tochter Übergewicht als ständige Programmierung vor.

Nach der Regressionshypnose und Auflösung dieser unterbewussten Ursachen konnte die Klientin ohne grössere Probleme auf Ihr Wunschgewicht abnehmen und dieses auch halten.

Ein weiteres Beispiel: Eine andere Frau konnte ihre Ess-Sucht und damit ihre gravierenden Figur- und Gesundheitsprobleme nach langen Jahren des Leidens und Selbsthasses besiegen, nachdem sie durch Reinkarnationshypnose mehrere Gründe für Ihre Ess-Störung aufdecken konnte.

Zum einen war die Klientin mehrfach am Hungertod gestorben. Des Weiteren, was eine noch viel grössere Rolle für ihr Problem spielte, war sie in einem anderen Leben eine besonders attraktive junge Frau mit sehr wohlgeformtem Körper zu Kriegszeiten gewesen, die vielfach brutal vergewaltigt und misshandelt worden war. Diese Erfahrung hatte sich so tief in die Seele der Klientin eingebrannt, dass sie im aktuellen Leben unbewusst einen für Männer möglichst unanziehenden Körper erzwungen hatte.

In manchen Fällen funktioniert die Hypnose, z.B. bei der Gewichtsreduktion anfangs sehr gut. Die Suggestionen sitzen, Bewusstsein und Unterbewusstsein arbeiten wunderbar zusammen. Plötzlich, ohne erkennbare oder bewusste Ursache, stösst der Klient auf eine Blockade. Er nimmt beispielsweise nicht mehr weiter ab und/oder hat ganz plötzlich doch wieder mit Gelüsten oder Fressanfällen, alten Denk- und Verhaltensweisen zu kämpfen, die bewährten Suggestionen (per CD immer wieder aufgefrischt) scheinen grundlos auf einmal nicht mehr zu wirken. In diesem Fall hängt die Blockade meist mit dem bisher erreichten Erfolg zusammen. Hierzu zwei Beispiele für Gründe solcher Blockaden, die in der Unterbewusstseinsbefragung bei Gewichtsreduktionsklienten aufgedeckt wurden:

Eine Frau hatte Probleme weiter abzunehmen als Sie ein Gewicht erreicht hatte, das sie zuletzt wegen und während einer Lebenskrise gehabt hatte  (der Ehemann hatte sie betrogen, schmutzige Scheidung, etc). Die Erinnerungen an diese negative Zeit waren an das erreichte Gewicht geknüpft, weshalb dieses unbewusst abgelehnt wurde.

Ein anderer Mann hatte schon über 20 kg abgenommen und in etwa die Figur erreicht die sein (verhasster) Vater während seiner Jugend gehabt hatte. Er war durch die bisherige Gewichtsreduktion dem Vater optisch recht ähnlich geworden und hat deshalb unbewusst diese Figur für sich selbst abgelehnt und das Unterbewusstsein war auf dem Weg sich wieder zu dem lieben und rundlichen Papa seiner Kinder zurück zu verändern.

Bei beiden konnte diese Blockade in Hypnose aus dem Weg geräumt werden. Der Mann musste zwar trotzdem noch ein bisschen kämpfen bis das Gewicht wieder weiter nach unten ging, aber war er erst einmal über eine bestimmte Grenze drüber ging es wieder leicht, denn auch schlanker als das bestimmte Gewicht oder das bestimmte Aussehen ist anders und wird spätestens dann auch wieder akzeptiert.

Besonders Ess-Störungen, Süchte und Ängste, aber auch andere Probleme oder Krankheiten, haben häufig tiefere, unbewusste Ursachen die zur Lösung des Problems dann meist erst gefunden und aufgelöst werden müssen.

Über die Funktionsweisen und Aufgabengebiete von Bewusstsein und Unterbewusstsein bezüglich unbewusster Ursachen und tiefer Blockaden lesen Sie bitte mehr im entsprechenenden Artikel.

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Die Sympathie muss stimmen

4. März 2010

Wenn Hypnose nicht funktioniert kann es unter anderem daran liegen, dass eine Antipathie zum Hypnotiseur vorliegt.

Wenn Ihnen der Mensch der die Hypnose bei Ihnen durchführen möchte nicht sympathisch oder gar unsympatisch ist oder Sie ihm aus irgendeinem Grund (Alter, Geschlecht, Ausbildung, etc.) eine erfolgreiche Behandlung nicht zutrauen, sollten Sie sich Zeit und Geld sparen und sich besser gleich einen anderen Hypnotiseur suchen, bei dem die Chemie stimmt und ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden kann.

Denn beides ist für eine erfolgreiche Hypnose unbedingt erforderlich!

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Die Formulierung der Suggestion muss passen

4. März 2010

Wenn Hypnose nicht funktioniert kann es unter anderem auch daran liegen, dass die Formulierung der Suggestion für Sie nicht optimal ist.

Die Suggestion ist die Formulierung der entsprechenden Befehle an Ihr Unterbewusstsein. Sie muss für eine wirkungsvolle Hypnose für Sie sowohl verständlich, als auch akzeptabel sein. Deshalb wird vor der Hypnose die Suggestion bis ins Detail besprochen. Seien Sie unbedingt offen und ehrlich, wenn Sie etwas stört – egal ob nur an der Formulierung oder an der Suggestion an sich. Fragen Sie nach, wenn etwas unklar ist. Die Suggestion wird direkt in Ihr Unterbewusstsein gesetzt und dort fest verankert, sie soll dort weitreichend wirken und muss deshalb absolut optimal auf Sie zugeschnitten sein! Fühlen Sie sich wohl mit Ihrer Suggestion? Ist Sie ausreichend oder fehlt Ihnen darin noch etwas? Ist etwas zu oft enthalten? Möchten Sie lieber etwas nicht gesetzt bekommen? 

Wenn Sie einen Verdacht haben, was noch eine Rolle bei Ihrem Problem spielen könnte – bringen Sie dies in jedem Fall zur Sprache – alles kann relevant sein!

Sprechen Sie in jedem Fall auch immer alle Ängste und Hoffnungen an, die Sie mit der Hypnose verbinden!

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Bei mir hilft Hypnose nicht

4. März 2010

Das ist in der Tat möglich, vor dem Versuch jedoch leider nicht zu sagen!

Hypnose wirkt nicht bei Jedem gleich gut. Komplett unempfänglich für hypnotische Suggestionen sind allerdings nur sehr wenige Personen (nur etwa 2-3 % aller Menschen).

Sollte eine Suggestion, trotz erfolgreicher Hypnoseeinleitung, nicht greifen kann dies verschiedene Ursachen haben. Es ist möglich, dass die Suggestibilität sehr wohl gegeben ist und andere Gründe vorliegen, warum speziell diese Suggestion nicht umgesetzt wird. Eine andere Suggestion zu einem anderen Thema kann trotzdem erfolgreich umgesetzt werden.
Hier ist es in der Regel notwendig, falls vom Klienten gewünscht, Ursachenforschung zu betreiben. Warum wird die Suggestion nicht umgesetzt? Wo liegen die tatsächlichen Ursachen für das Problem der erfolglosen Suggestionen? Eine Unterbewusstseinsbefragung in Hypnose kann Aufschluss geben. Eine Regressions- oder Reinkarnations-Hypnose kann hierfür notwendig sein.

Ein Beispiel: Ein/e Klient/in mit dem Wunsch mit Hilfe der Hypnose abzunehmen, verliert trotz intensiver Bemühungen und individueller Suggestionen kein Gewicht.

Hierfür kann es bei erfolgreicher Hypnose-Einleitung unterschiedlichste Ursachen geben:

- Sie haben eine falsche Erwartungshaltung, setzen sich zu sehr unter Druck oder haben Angst.
- Die Suggestibilität ist tatsächlich einfach nicht ausreichend gegeben.
- Falsche Formulierung der Suggestion (wird unbewusst abgelehnt).
- Antipathie oder mangelndes Vertrauen gegenüber dem Hypnotiseur.
- Rapportklau – die Hypnose verschlimmert das Problem sogar noch.
- Die tatsächliche (dann meist unterbewusste) Ursache des Problems ist in der Suggestion nicht berücksichtigt oder muss vorher gelöst werden.
- Es besteht (evtl. auch unterbewusst) nicht wirklich der Wunsch das Problem zu ändern.

Wenn Sie also bereits für ein Problem die Hypnose erfolglos ausprobiert haben, heisst das nicht zwangsläufig, dass Sie tatsächlich nicht suggestibel oder nicht gut hypnotisierbar sind. Für ein anderes Problem oder bei einem anderen Hypnotiseur kann Ihnen die Hypnose vielleicht doch helfen.

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Affirmationen – Die Macht des Unterbewusstseins

3. März 2010

Eine Erklärung was Affirmationen sind und wie sie funktionieren finden Sie auf meiner Website. Hier möchte ich gerne etwas tiefer in die Materie eintauchen.

Das unser Unterbewusstsein Einfluss auf unser Denken, Handeln, Fühlen und unsere Körperfunktionen hat ist für die meisten Menschen gerade noch einleuchtend. Selbst der grösste Zweifler kennt den Placebo-Effekt an, wo dieser doch häufig eine willkommene Erklärung für Unerklärliches bietet, z.B. für Heilung durch Reiki, Homöopathie und andere alternative Heilmethoden. Ich persönlich glaube gerade bei Reiki nicht an den Placebo, aber ich weiss sehr wohl um die positive, immer unterstützende Wirkung des Glaubens.

Bleiben wir also bei dem Placebo-Beispiel: Jemand nimmt ein (unwirksames) Medikament ein, von dem er ausgeht das es ihm helfen wird und durch diese Annahme tritt tatsächlich eine Besserung oder gar Heilung ein. Der Placebo-Effekt ist eines der schönsten Beispiele für die Macht die unser Unterbewusstsein auf unseren Körper hat. Es ist ein guter Beweis für die klinische Wirksamkeit der Hypnose. Eine Suggestion “Dieses Medikament heilt Dich” wird gesetzt, mit jeder Einnahme des Medikaments vertieft sich diese Suggestion (ohne Hypnose) im Unterbewusstsein und das Unterbewusstsein führt deshalb, offensichtlich ohne die Unterstützung des Medikaments, eine Heilung herbei. Genauso funktioniert der Placebo-Effekt leider auch umgekehrt! Es ist erwiesen, dass Menschen die die Nebenwirkungen eines Medikaments kennen, deutlich häufiger an diesen leiden, als Probanden die den Beipackzettel nicht gelesen haben und davon ausgehen, das sie das Medikament vertragen.

Warum unser Unterbewusstsein darüber hinaus auch Einfluss auf Dinge ausserhalb unseres Körpers haben kann, ist unerklärlich. Eine Theorie, die mir persönlich einleuchtend erscheint, ist die Schwingungstheorie: Wir senden mit unseren Gedanken und Erwartungen Schwingungen einer bestimmten Frequenz aus und ziehen damit Ereignisse aus dieser (negativen oder positiven) Schwingungsebene an. Leider kann ich Ihnen keine wissenschaftliche oder nachprüfbare Erklärung anbieten warum die Gedankenkraft funktioniert, ich kann Ihnen nur versichern, dass die Macht unseres Unterbewusstseins beinah unendlich und überaus weit reichend ist.

Für alle Erfolge des Unterbewusstseins ist immer der unerschütterliche Glaube verantwortlich! Es wird immer genau das eintreten was wir mit Sicherheit erwarten. Warum also erwarten wir nicht immer das Beste und die Dinge die wir uns wünschen, statt den Dingen vor denen wir uns fürchten oder über die wir jammern und uns beschweren so viel Energie zu geben? Weil das nicht so leicht ist! Es erfordert Anstrengung und Übung Akzeptanz zu erreichen und seine Gedanken grundsätzlich positiv ausgerichtet zu halten. Es ist schlicht nicht möglich seine Gedanken immer zu kontrollieren und Affirmationen sind uns da ein gutes Hilfsmittel. Es handelt sich um positive Glaubenssätze die durch häufige Wiederholung im Unterbewusstsein ankern und gegen negative Anker wirken.

Ein Beispiel: Sie gehen ungern zur Arbeit, Ihr Chef oder Kollegen, Kunden, etc. machen Ihnen das Leben schwer. Sonntagabend werden Sie bereits übellaunig, es graut Ihnen schon vor Montag. Die ganze Nacht beschäftigt sich Ihr Unterbewusstsein mit der Last und dem Unwillen, mit den negativen Emotionen die die Arbeit bei Ihnen auslöst. Entsprechend schlecht gelaunt und mit negativer Erwartungshaltung gehen Sie montags morgens ins Büro. Was wir erwarten erfüllt sich natürlich. Hier ist die Schwingungstheorie besonders nachvollziehbar! Unterbewusst nehmen Ihre Kollegen Ihre negative Schwingung wahr, Ihre Körperhaltung und Mimik werden ausserdem entsprechend sein und ebenfalls auf Ihr Umfeld wirken. Sie ziehen damit unweigerlich weitere negative Erfahrungen im Büro an und sind entsprechend noch schlechter auf die Arbeit eingestellt…

Ein Teufelskreislauf – dem Sie entkommen können! Sie sollen sich dabei bitte nicht Frust und Ängste “wegdenken” und sich verbieten negative Gedanken und Gefühle zu haben, diese verdrängen, aber Sie können positive Affirmationen dagegen setzen! Stellen Sie sich Ihre Gefühlswelt als Waage vor. Sie legen auch weiterhin Gedanken auf die Negativseite  – aber neuerdings legen Sie nun auch Gegengewichte (Affirmationen) auf die Positivseite. Mit der Zeit werden Sie eine Balance erreichen, die automatisch ins Positive kippt, sobald Sie feststellen, dass es wirklich funktioniert und das tut es!

Wichtig ist dabei auch die vorherige Wahrnehmung und Akzeptanz der negativen Gefühle, um nicht ins Verdrängen zu rutschen, denn alles verdrängte verliert weder seine Wirkung, noch an Kraft! Im Gegenteil! Ein häufiger Fehler bei Affirmationen ist der Versuch alle Schatten zu ignorieren. Bitte nicht: “Es gibt kein Dunkel – die Welt ist hell und bunt!” Sondern: “Hier ist Schatten, dort ist Licht” und die Entscheidung treffen “Ich möchte im Licht stehen!”

Negatives lässt sich durch Affirmationen nicht vernichten, aber umwandeln! Dies geht “ganz leicht”: Nehmen Sie sich einen Augenblick und atmen Sie bewusst. Spüren Sie in sich hinein und nehmen Sie die negativen Gedanken und/oder Gefühle war. Lehnen Sie sie nicht ab und verscheuchen Sie sie nicht! Nehmen Sie sie an! “Alles was da (in mir, in meinem Körper und/oder in meinem Leben) ist, darf jetzt da sein!” und atmen. Wut, Trauer, Ohnmacht, Schuld, Scham, Angst oder Hass (auch Schmerzen und andere körperliche Probleme) wahrnehmen und akzeptieren das diese Gefühle auch in Ihnen sind, das diese Beschwerden oder Probleme derzeit in Ihrem Leben sind. Akzeptieren Sie auch sich mit diesen Gefühlen, Problemen oder Beschwerden. Dann schliessen Sie Frieden mit Symptomen, Problemen, Gefühlen und Ihrer Vergangenheit. Vergeben Sie! Auch sich selbst! “Auch wenn ich … / Obwohl ich … akzeptiere und liebe ich mich, so wie ich bin!”

Je nachdem wie lange diese Gefühle und Probleme schon bekämpft und/oder verdrängt wurden, kann diese Übung des Atmens, Wahrnehmens, Annehmens und Akzeptierens einige Minuten dauern. Es kann (und darf) im Moment schmerzhaft sein. Es dürfen Tränen fliessen. Und nach der Akzeptanz und dem (sich) Verzeihen dieser Negativität, gehen Sie in die Positivität. Sprechen Sie Affirmationen, wie es in Zukunft sein soll und sein wird. Visualisieren Sie, wenn Sie können, die positive Veränderung, Ihre positive und befreite Zukunft! Aktivieren Sie dabei Glücksgefühle! Sehr gut geht das auch mit einer Imaginationsmeditation.

Hier finden Sie einen Artikel über Gedankenkraft der Sie auch interessieren könnte und noch einen Schritt weiter geht dieser (vorsicht sehr lange) Artikel wie Sie zu Selbstliebe und Zufriedenheit gelangen können.

In Hypnose erreicht man gezielt das Unterwusstsein und kann dort negative Programmierungen gegen positive ersetzen und so den notwendigen Glauben (zunächst) umgehen.

Gerne berate ich Sie in der Formulierung Ihrer individuellen Affirmation oder Sie besuchen mein Seminar zur Gedankenkraft und lernen mehr über Hintergründe, Wirkweise und Anwendung im Alltag oder bei speziellen Wünschen und Problemen. Als Hypnotiseurin und Lebensberaterin liege ich in guter Erreichbarkeit (max. 30 Minuten Fahrtzeit) für Klienten aus den Gebieten in und um Feucht, Nürnberg, Neumarkt, Lauf a.d.Peg, Fürth und Erlangen.

Ich antworte selbstverständlich auch gerne hier auf Ihre Fragen und Kommentare.

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Hypnose bei Kindern und Jugendlichen

26. Februar 2010

Ab einem Alter von etwa 6 Jahren kann Hypnose auch bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden. Erfahrungsgemäss ist eine Hypnoseeinleitung bei Jugendlichen in der Phase der Pubertät oft erschwert, aber möglich.

Die häufigsten Anwendungsbereiche der Hypnose bei Kindern und Jugendlichen sind:

Abbau von Ängsten, z.B. Prüfungsangst, Schulangst
Aggressives Verhalten
Akne – Pickel
Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivität (ADHS)
Brustwachstum
Daumenlutschen – Nägelkauen
Einnässen
Geschwisterrivalität
Konzentrations- oder Lernstörungen
Lese-Schreibschwäche – Legasthenie
Lügen
Medienkonsumsucht
Motivation – mehr Spass an Schule und Lernen
Schlafstörung – Albträume – Schlafwandeln
Schüchternheit – schlechtes Selbstbewusstsein
Sprachstörungen (Stottern, fehlerhafte Aussprache von Buchstaben)
Verarbeitung negativ prägender Erfahrungen, z.B. bei Mobbing in der Schule
auch für Ess-Störungen und zur Gewichtsreduktion kann Hypnose schon bei Kindern und Jugendlichen sinnvoll eingesetzt werden.

Kinder und Jugendliche müssen für einen optimalen Erfolg, genauso wie Erwachsene, selbst den Wunsch haben, das entsprechende Problem zu ändern und in Hypnose zu gehen. Hypnose kann bei Kindern auch spielerisch eingeleitet werden oder bei Jugendlichen mittels aktiven Show-Hypnose-Einleitungsmethoden.

Auch der kleine Klient muss Vertrauen zum Hypnotiseur fassen und sich selbst für oder gegen die Person entscheiden dürfen, mit der die Hypnose durchgeführt werden soll. Das Vorgespräch ist immer wichtig, bei Kindern und Jugendlichen aber ganz besonders!

Nur ein Hypnotiseur mit psychologischer und/oder pädagogischer Ausbildung ist hier der richtige Ansprechpartner!

Vor der Pubertät ist man im Allgemeinen noch hoch suggestibel, so dass eine Hypnose oft gar nicht notwendig ist und ich bei Anfragen den Eltern vorab immer zuerst einen Selbstversuch über die Flüstermethode empfehle. Bitte lesen Sie dazu mehr im entsprechenden Beitrag.

Gerne antworte ich hier auf Ihre Fragen und Kommentare, oder Sie vereinbaren einen unverbindlichen, persönlichen Beratungstermin in meiner Hypnose-Praxis in Altdorf Mittelfranken. Als Hypnotiseurin liege ich in guter Erreichbarkeit (max. 30 Minuten Fahrtzeit) für Klienten aus den Gebieten in und um Feucht, Nürnberg, Neumarkt, Lauf a.d.Peg, Fürth und Erlangen.

!!! WICHTIGER RECHTSHINWEIS: !!!
Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass meine Tätigkeit nicht die eines Arztes oder Psychologen ersetzt! Meine Tätigkeit als Hypnotiseurin grenzt sich grundlegend von der Tätigkeit des Arztes, Psychotherapeuten oder des Heilpraktikers ab, indem keine Diagnosen gestellt oder Medikamente verabreicht werden. Es werden von mir keine Leiden mit medizinischer oder psychologischer Erfordernis oder Hintergrund behandelt, da ich keine medizinische, psychologische oder pädagogische Ausbildung habe!

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Schlafsuggestion – Einflüsterung

26. Februar 2010

Schlafsuggestionen oder Einflüsterung funktioniert besonders gut bei Kindern vor der Pubertät, aber auch bei Erwachsenen und Jugendlichen kann die Setzung einer hilfreichen Suggestion auf diese Weise, ganz ohne Hypnose, noch gut funktionieren. Konstante Wiederholung ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

Füttern Sie das Unterbewusstsein Ihres Kindes, oder Partners, im Schlaf mit positiven Suggestionen.

Man geht dabei wie folgt vor:

Bei der Hälfte aller Menschen ist das Unterbewusstsein etwa 30 Minuten nach dem Einschlafen am empfänglichsten für Einflüsterungen, bei dem anderen Teil ist das Unterbewusstsein in dieser Phase gerade noch mit dem “Aufräumen des Tagesgeschehens” beschäftigt und der beste Zeitpunkt ist dann ca. zwei Stunden nach dem Schlafen gehen.
Etwa eine Stunde vor dem Erwachen ist im Allgemeinen ein zweiter guter Zeitpunkt.

Beginnen Sie schon beim Eintreten in das Schlafzimmer leise zu sprechen, während Sie langsam auf die Person zugehen und immer wiederholen: “Du schläfst tief und fest – Du lässt Dich nicht stören und schläfst weiter tief und fest, aber Dein Unterbewusstsein hört mir ganz genau zu – Du schläfst tief und fest – Du lässt Dich nicht stören und schläfst weiter tief und fest, aber Dein Unterbewusstsein hört mir ganz genau zu – Du schläfst tief und fest – Du lässt Dich nicht stören und schläfst weiter tief und fest, aber Dein Unterbewusstsein hört mir jetzt ganz genau zu …”

Nennen Sie die Person während der Einflüsterung nicht beim Namen und verwenden Sie unbedingt nur positiv formulierte Suggestionen!

Sagen Sie nicht: “Du wirst keine Angst vor der Schule mehr haben” sondern: “Du wirst ab sofort sehr gerne in die Schule gehen. Du freust Dich auf die Schule! Du triffst Deine Freunde dort. Du magst Deine Lehrer. Du hast Freude am Unterricht und verstehst alles. Lernen fällt Dir leicht und Du bist stolz auf Deine guten Leistungen, Du möchtest immer mehr gute Noten schreiben und das fällt Dir ganz leicht. Du bist auch in der Schule immer ganz selbstsicher und fühlst Dich wohl.”

Beschränken Sie sich auf wenige Sätze und auf ein Thema, z.B. Schule (s.o.) und wiederholen Sie die positiven Suggestionen einige Male hintereinander.

Mit dem sich wiederholenden Satz “Alles was ich zu Dir gesagt habe prägt sich in Dein Unterbewusstsein ein und Dein Unterbewusstsein wird Dir helfen, Du wirst sehen – es wird alles so geschehen wie ich es Dir gesagt habe – jeden Tag mehr und Du schläfst jetzt weiter tief und fest…” verlassen Sie dann leise wieder den Raum.

Die allnächtliche (allmorgendliche) Einflüsterung sollte über einen Zeitraum von ca. zwei bis drei Wochen zumindest einen kleinen messbaren positiven Effekt bringen. Sollte das nicht der Fall sein, können Sie noch die andere Flüster-Uhrzeit ausprobieren.

Gerne antworte ich hier auf Ihre Fragen und Kommentare, oder Sie vereinbaren einen unverbindlichen, persönlichen Beratungstermin in meiner Hypnosepraxis in Altdorf Mittelfranken. Als Hypnotiseurin liege ich in guter Erreichbarkeit (max. 30 Minuten Fahrtzeit) für Klienten aus den Gebieten in und um Feucht, Nürnberg, Neumarkt, Lauf a.d.Peg, Fürth und Erlangen.

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